MEIN  WEG

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ich heiße Silvana Sofia und bin hier mit einer besonderen Herzensaufgabe; anderen Seelen durch die unterschiedlichen tiefe Ebenen des Lebens zu begleiten und sie dabei zu unterstützen ihrem eigenen Licht, grenzenlosen Power und freiem Sein wieder zu begegnen.
Meine herzensvolle Absicht hier ist zusammen mit Dir auf Entdeckungsreise zu gehen. Eine innere Reise zum Ursprung deiner und meiner Seelenintelligenz, die Quelle unseres Seins, die universelle LIEBE. 
Ich habe mich in den transformativen Techniken der Seelenmedizin des Q´ero Stammes  

ausbilden lassen. Die Q´eros sind Priester, Heiler, Schamanen und Mystiker, die das Wissen um die spirituelle Tradition der Inkas in einer sehr reinen Form bewahrt haben. Ihre Cosmovision (Wahrnehmung der Welt als eine in sich dual-dynamische Einheit) und Munay-Ki Riten sind mir in großer Verantwortung übertragen worden. Diese Weisheit lebt in mir als eine Art Samen, die sich in Liebe in anderen Seelen weiter fortpflanzen darf.

Ich möchte dich auf eine kurze Erkundungstour durch die für mich bedeutsamsten Phasen meines Lebens mitnehmen.

Ich bin in Lima, Peru, geboren. Als ich im Alter von 3 Jahren das Bewusstsein erlangte, was für mich hieß, auf der Erde zu Sein, begann für mich eine Reise zwischen Realität und meiner Wahrnehmung der Welt.
Ich träumte wach, ich flog durch mein Schlafzimmer und über Straßen, ich erzählte von Ereignissen, die scheinbar erst später stattfinden sollten. Meine Familie reagierte sehr besorgt darauf. Schnell musste eine Lösung dafür gefunden werden: ich wäre noch nicht richtig DA bzw. nicht richtig in diesem Leben angekommen - so war damals die Denkweise meiner zum großen Teil katholischen Familie und aber auch von dem anderen Teil, der welcher mit dem Schamanismus vertraut ist. Ich bekam eine Schwester, so sollte ich es leichter haben, in der Realität zu bleiben.
Meine Kindheit und Jugend in Lima waren eine tief lehrende Überlebenszeit, all die mögliche Gefahren, die man sich für ein Kind vorstellen kann, begleiteten mich wie ein Schatten und gestalteten meinen Alltag. Manche Gefahren blieben mir gespart, andere durften erlebt werden. Traumatische Erlebnisse gruben sich tief in mein Sein ein und bereiteten so den Weg für ein Leben gefüllt mit Gefühlen wie Verlustängsten, Schutz- und Vertrauenslosigkeit. Diese formten später ein Verhaltensmuster des psychogenen Schweigens, des Verdrängungsdrangs, der Selbstsabotage und an mich selbst gerichtete Schuldgefühle. Im Alter von 19 Jahren entschied ich mich einem Teil meiner indigenen Wurzeln wieder näher zukommen. Ich reiste viel im Landesinneren, weg von der Hauptstadt. Ich nahm Kontakt mit Menschen aus den Dörfern auf, die eine einfache und sorgenlose Art des Lebens praktizierten. Ich war sehr beeindruckt von ihrer Freude fürs Leben und ihrer Verbundenheit zu ALL dem was das Leben ausmacht. Sie trugen mit sich ein immens großes Dankbarkeitsverständnis, so dass man sich nie benachteiligt oder ausgegrenzt fühlte. Mit dieser Einstellung kam ich zurück nach Lima und traf die Entscheidung mein Leben in die Freude zu bringen, irgendwie und irgendwo müsste es doch machbar sein, sich verwirklichen zu können. Ich wollte eine bessere Zukunft für mich und meine Familie.
2002 bekam ich ein Angebot in Deutschland als Au Pair zu arbeiten. Nach 2 Sekunden Überlegungszeit sagte ich "ja". Ich hatte bis dahin noch nie in Mir eine so klare Antwort und Richtung gefühlt. Meine Seele war bereit sich auf die Reise ins Unbekannte zu machen.
Die Anfangszeit war wie erwartet, verdammt schwer. Eine andere Kultur und Mentalität. Ich musste mich der neuen Realität anpassen, ich wurde mit der Zeit relativ leiser und zurückhaltend. Diese Zeit war für mich ein sehr herausfordernder Resilienzprozess, ich konnte ja die ganze Situation nicht ändern. Es blieb nur aufnehmen, annehmen und weitermachen. Die deutsche Sprache fiel mir allerdings nicht so schwer, ich lernte sehr schnell. Bald sah ich die Möglichkeit in Deutschland als Studentin zu bleiben und eine akademische Karriere zu starten. Ich ging dann vier Jahre zur Uni und schloss mein Studium in Wirtschaft und Kulturwissenschaft ab. Währenddessen spielte sich die übliche Prozedur des gesellschaftlichen Lebens ab, ich heiratete und bekam ein Kind.

Nach 12 Jahren Ehe begann mein Selbst sich innerlich und äußerlich extrem zu verändern. Der Mensch, der ich bisher glaubte zu sein, war nicht mehr wirklich anwesend. Mein Verstand stellte sich auf ein Mal x-1000 Fragen über das Leben und die Liebe. Mein bekanntes Sein zerbröselte von Tag zu Tag ein Bisschen mehr. Mein Körper machte diese Phase auch mit, ich verlor innerhalb von drei Monaten 16 Kilo und bekam heftige Panikattacken. Ich traf anschließend die Entscheidung mich von all dem, was mich in irgendeiner Art und Weise zurückhält, mir keine Freude mehr bereitet und mich einengt zu trennen. Ich kündigte mein Job, krempelte mein Leben um und ließ mich scheiden.

So öffnete sich für mich die Büchse der Pandora meines Lebens. Alle Monster und Schatten der Vergangenheit machten sich plötzlich bemerkbar und klopften gemeinsam stark an meiner Tür. Diese Phase war eine sehr destruktive Phase, begleitet von viel Leiden, Verdrängung und Selbstsabotage. Es dauerte knapp zwei Jahre bis ich wieder ein Bisschen Licht am Ende des Tunnels sehen konnte. Ich lernte dabei diese geöffnete Pandorabüchse aus einer anderen Perspektive zu betrachten und merkte, dass nicht nur diese Schatten und Monster von mir wahrgenommen werden wollten, sondern auch meine Wünsche und Träume. Das Licht in mir war genauso laut wie meine Dunkelheit. Es dauerte nicht lange bis das Licht sich in Form von Personen und Ereignissen manifestierte.
So begann für mich den Weg der Selbstheilung, die konstruktive Phase meiner Geschichte. Ich fokussierte mich ein ganzes Jahr auf verschiedenen Techniken der Vergebungsarbeit. Schlussendlich gelang mir das "Loslassen" von Menschen, alten Opfer/Täter Geschichten und tief zerstörerischen Verhaltensstrukturen, dies allerdings nur durch eine nicht aufhörende Arbeit des Selbst und Anderen Vergebens. Gepaart mit einem anschließenden Erkennen der Lektionen, die diese inneren Strukturen mit sich tragen.
Während dieser Lebensphase verbrachte ich viel Zeit mit Wandern in den Bergen (Alpen) und lernte "kosmischerweise" einige Heiler*innen und Schamanen/Schamaninnen kennen. Schon damals war mir sehr bewusst, dass es kein Zufall sein konnte, dass ich mich mit Heilarbeiter*innen, die ein tiefes Wissen über die Inka Schamanismus verfügten, umgeben fand. 
Meine Anziehungskraft arbeitete schon da auf Hochtouren für ein sehr spannendes Vorhaben. Ich begriff, auch wenn es mir nicht einfach fiel, wie sehr mein Sein sich nach einem Leben sehnte, das in Verbundenheit mit der Natur, dem Kosmos und mit meinen peruanischen Wurzeln verankert war. Ein Leben, in dem die universelle Liebe  und die Sinnhaftigkeit der unendlichen Wechselwirkung aller materiellen und  immateriellen Wesenheiten dieses Universums spürbar sind. Das Verstehen der Einheit durch Herz und Verstand.
Nach vielen Jahren der Selbstsuche, einigen Retreats, Meditationen, Yoga und Coachings brachte mich das Schicksal spannenderweise wieder zurück auf den Weg, den ich vor vielen Jahren verließ. Ich machte mich erneut auf den Weg nach Hause, nach Peru. Nur diesmal mit einer viel größeren Motivation als nur die Familie zu besuchen. Ich entschied mich tief in den Inka Spiritualität einzutauchen. Meine indigenen Wurzeln von Grund auf zu erforschen und Kontakt mit meiner Ahnenlinie aufzunehmen. Ich lernte verschiedene Techniken der energetischen Transformation bei den Q´eros und vertiefte mein Wissen über ihre Wahrnehmung der Kosmovision. Später nahm ich Teil an einigen inka-schamanischen Ausbildungen, manchen stärkten meine intuitive Kraft, andere gaben mir die notwendige Struktur, um meine eigene Stabilität und Erdung zu befestigen. 
In der letzten Zeit bin Ich in den Bereich der energetischen Traumatherapie eingetaucht. Ihren kraftvollen Einsatz  ist bei Trauma Heilungsprozessen von enormer Hilfe, festsetzende Blockade in dem physischen Körper und die damit verbundene Energiekanälen lassen sich so tiefgreifender behandeln. 
Es ist immer noch eine sehr anspruchsvolle und zugleich befreiende Entdeckungsreise. Ich bin sehr dankbar für diesen Prozess des Gebens und Bekommens (AYNI), ich bekam ein licht- und kraftvolles Zuhause in meinem Herzen und jetzt es ist an der Zeit mein MUNAY-KI (Liebesenergie) mit anderen Seelen zu teilen. 

Danke an meine/meinen AusbilderInnen und MentorInnen: 

  • Maestra Marqueza Apaza, 
  • Keren Kogan Spinal Attunement und Shambawomb, 
  • Don Francisco Churra Flores und Doña Juanita Apaza der Q´eros  Gemeinschaft, 
  • Margareth Schiffer von Aquachima - Inka Schamanismus und Rita Rudat, 
  • Maestra Estella von Aya Madre - Healing Center, 
  • Nanshee Spirit 
  • "The four winds society" by Marcela Lobos und Alberto VIlloldo.


Urpichay Sonqo ♡